30 Sekunden - Buchtrailer
Mein Buch – Die Geschichte eines Fotos
Im Frühjahr 1984, als die ersten zarten Sonnenstrahlen durch die noch kühle Luft streichen, hält ein fotografischer Moment die Zeit an. Das Bild zeigt meine Eltern, meinen kleinen Bruder und mich in der DDR in unserem kleinen Wohnzimmer. Für uns ist dieser Augenblick nicht einfach nur ein weiterer Frühlingsabend - es sollte mein letzter Abend in einem Land sein, das mir so viel gegeben und auch so viel genommen hatte.Mein Vater, ein Mann von stoischer Ruhe, hat auf dem Foto einen starren Blick, der mehr erzählt als Worte je könnten. In seinen Augen blitzt die Sorge um unsere Zukunft auf, die Verzweiflung über die Umstände, die uns trennen sollten. Neben ihm sitzt meine Mutter, deren Gesicht von tiefer Traurigkeit gezeichnet ist. Ihre Augen spiegeln die Angst wider, die sie empfinden musste – die Angst, ihr Kind gehenzulassen, während sie selbst in der Heimat gefangen blieb.


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Erscheint demnächst
Freut euch auf mein neues kleines Buch, das gerade in Arbeit ist.Von der Plattenbauwohnung ins eigene Heim – gegen alle Widerstände der Planwirtschaft.Dieses Buch erzählt die persönliche und authentische Geschichte, wie meine Familie zwischen 1978 und 1980 in der DDR ein Haus vom Typ „Crottendorf“ baute. Mit viel Eigeninitiative, Improvisationstalent und dem typischen DDR-Erfindergeist.Begleitet von 29 originalen Schwarzweiß-Fotos und 1 Farbfoto aus dieser Zeit wird Schritt für Schritt gezeigt, wie wir mit einfachsten Mitteln, fehlendem Material und gegen bürokratische Hürden unser Eigenheim errichteten.Es handelt sich hier also auch um ein kleines, liebevoll aufbereitetes Zeitdokument.Unter jedem Foto findet sich eine kurze, oft augenzwinkernde Geschichte – gewürzt mit Anekdoten, die jedem „gelernten DDR-Bürger“ bekannt vorkommen werden: von der Materialbeschaffung über nächtliche „Raubzüge“ bis hin zu den kleinen Triumphen, wenn wieder etwas fertig war.Ein kompaktes, bildreiches Zeitzeugnis darüber, wie normale Menschen in der DDR mit eigenen Händen schufen, was der Staat ihnen eigentlich nicht zugestehen wollte.Ein kleines Buch voller Erinnerungen, Nostalgie und dem unerschütterlichen Willen, sich trotz allem ein Stück Eigenes aufzubauen.
© 2026 Matthias Härtel. All rights reserved.

Matthias Härtel – Zeitzeuge & DDR Dissident
Geboren 1960 in Görlitz, aufgewachsen in Zwickau. Meine Familie hat in der DDR selbst ein Haus gebaut – etwas, das nicht selbstverständlich war und uns etwas privilegierte.Die DDR war für mich trotzdem kein Paradies und auch kein reines Gefängnis. Es war Alltag mit Mangel, Warteschlangen und Überwachung, aber auch mit Gemeinschaft, den kleinen Freuden und der wohlbekannten Nachbarschaftshilfe.Ich habe erlebt, wie das System funktionierte – und auch wie es Menschen langsam zerbrach.1983 kam der Bruch: Verhaftung und acht Monate Haft in Bautzen. Die Zelle, die Verhöre, die Isolation – das vergisst man nicht.1984 folgte die Ausreise in den Westen nach Bayern, wo ich meine Frau kennenlernte, die ebenfalls in Hoheneck inhaftiert war und wir sind heute noch ein Paar.Die Wende 1989/90 habe ich mit gemischten Gefühlen erlebt. Freude über den Fall der Mauer, aber auch Sorge um die Menschen drüben und Zweifel, ob das neue Deutschland wirklich so frei sein würde, wie versprochen. Heute denke ich, meine Zweifel waren berechtigt.Ich erzähle DDR Geschichte, weil sie nicht vergessen werden darf. Nicht aus Rache, sondern weil Wahrheit die beste Medizin gegen die neue Linke ist.In meinem Buch und in der geplanten Trilogie mit Rolf Schälike versuche ich genau das: nichts beschönigen, nichts verklären, sondern sagen wie es war.









